Donnerstag, 10. August 2017

Besondere Umstände

Als ich den Klappentext von diesem Buch gelesen habe, was mir klar spannendes Thema, muss ich unbedingt lesen :) Doch leider hatte ich auch so meine Schwierigkeiten :/

Rezension Besondere Umstände


Buchdetails

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe :01.09.2013
  • Aktuelle Ausgabe : 01.09.2013
  • Verlag : Appenzeller
  • ISBN: 9783858826619
  • Fester Einband 536 Seiten
  • Sprache: Deutsch

  • Klappentext:
"Ich schwöre euch, jede dieser Frauen würde für ihre Kinder töten.Nun stellt euch eine Frau vor, die kein Kind hat, aber unbedingt eins will, bereit, jeden Preis zu bezahlen"

Nach einem Gewitter kommen sieben Babys zur Welt. Eines wird entführt- Zita Schnyder und Werner Meier, selber frischgebackene Eltern, ermitteln in dieser emotionalen Geschichte um Mutterliebe und Unfruchtbarkeit, um illegale Adoptionen und gekauftes Glück.

Autorin:

Gabriela Kasperski war als Radio- und TV-Moderatorin und Schauspielerin tätig. Heute schreibt sie Krimis und Romane, Adaptionen für Film und Fernsehe. Sie pendelt mit ihrem Mann und ihren Kindern zwischen Stadt und Land.

Inhalt:

7 Babys kommen in einer Nacht zur Welt, doch genau in dieser Nacht verschwindet eins der Babys. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und auch die Frage ob der Mord davor, damit etwas zu tun hat.

Erster Satz:

Baby Gian: Nach Hause entführt!

Meine Meinung:

Das Buch hat mich mit seinem Klappentext gereizt und ich habe mich sehr gefreut, als ich es von dem Verlag zugeschickt bekommen habe :)
Das Cover finde ich zwar passend zu der Story, aber springt mich jetzt nicht wirklich an, wenn ich es so im Laden gefunden hätte, hätte ich es mir wahrscheinlich nicht gekauft. 

Nun aber zum Inhalt :)
Der Schreibstil der Autorin finde ich gut, ich hatte keine Einstiegsschwierigkeiten ins das Buch und kam auch sehr gut voran.
In dem Buch dreht sich als um das Thema Babys und das viele Frauen darunter leiden das sie keine Kinder bekommen können und wenn sie eins Adoptieren wollen, das es ein langwieriges Verfahren ist. Ich finde die Autorin hat sehr gut rüber gebracht wie verzweifelt viele Frauen sind und in meinen Augen ist es teilweise eine Unverschämtheit vom Staat, das man sagt wenn eine Frau mit 43 zualt ist um ein Kind zu adoptieren, wenn eine Frau mit z.B 46 Jahren ein Kind selbst kriegt ist sie schließlich auch nicht zualt.

Es ist auch interessant zu lesen, zu welchen Maßnahmen, manche dann aus Verzweiflung greifen, das es einem schon fast leid tut.
Aber leider folgt der Trend immer mehr ins illegale, da es einfach schneller geht und vielen ist es egal wie teuer es ist.

Nun aber zu den Protagonisten.
Mit Werner Meier kam ich von Anhieb klar, er ist ein sympathischer Mann und arbeitet bei der Polizei, auch sein Sohn kommt in dieser Gewitternacht auf die Welt und ihm merkt man genau an, als das andere Baby verschwindet das er hin und her gerissen ist. Da er sich auf der anderen Seite verpflichtet fühlt nach dem einen Baby zu suchen, doch auf der anderen Seite fühlt es sich befangen, da seine Freundin, die Mutter des verschwunden Babys kennt.

Mit Zita Schnyder hatte ich so meine Probleme, sie war mir so dermaßen unsympathisch das ich es gar nicht beschreiben kann. Wenn Werner Meier nicht nach ihrer Pfeife tanzt, dann schmollt man, bockt man und zieht voreilige Konsequenzen. Sie dreht ihm auch andauernd, das Wort im Mund um, sodass ich teilweise wirklich das Buch auf die Seite gelegt habe, da sie mir so auf die Nerven gegangen ist.

Was auch noch eine Rolle spielt, ist ein Mord an Ruth Haldimann eine Frau die früher an einer Adoptionsstelle gearbeitet hat und sich jetzt für sozial schwache Menschen einsetzt. Nach und nach Fragt man sich dann ob die beiden Taten zusammenhängen.

Alles in einem ist es ein spannender Krimi, der eine Problem mit seiner Protagonistin hat. Auch finde ich es sehr gut, das man sich hier mit einem Thema auseinandersetzt, das sehr selten angesprochen wird.

Fazit:

Das Buch bekommt von mir.....


Vielen Dank an den Verlag AH Tales and Stories S.L. für dieses Rezensionsexemplar.

Kommentare:

  1. @Te's Bücherwelt. Herzlichen Dank für die tolle Rezension und die Sterne. Es ist so, Zita polarisiert. Ich persönlich mag sie extrem gerne,sie ist meine Genderfrau. Sie übertreibt es natürlich in ihrem Gleichberechtigungstaumel, aber sie ist noch jung und hat grosses Entwicklungspotential. Ich freu mich, wenn Ihr und Eure Leser meiner Reihe weiterhin folgt. Sehr herzliche Grüsse aus der Schweiz Gabriela Kasperski

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    1. Hallo Gabriela :)

      Mit einem Kommentar von der Autorin persönlich hätte ich jetzt nicht gerechnet :)
      Vielleicht kann ich mich nach und nach mit Zita anfreunden, doch in diesem Buch werden wir glaub keine Freunde. Bin gespannt wie sie sich weiter entwickelt.

      Liebe Grüße
      Teresa

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