Samstag, 9. Mai 2015

Rezension Einfach unvergesslich

Hier kommt meiner erste eigene Bücherrezension im Mai. Heute handelt es sich um einen Roman der des Thema Demenz beinhaltet. Was ich selber für ein sehr wichtiges Thema halte. Vielen Dank auch an den Piper Verlag, der mir das Buch zu Verfügung gestellt hat.

Einfach unvergesslich












Erschienen am 11.08.2014
Übersetzt von: Marieke Heimburger
416 Seiten, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-492-06001-1
€ 14,99 [D], € 15,50 [A], sFr 20,50
 
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Klappentext:
 
Mein Kopf ist eine Wundertüte
 
Der Name deiner erstgeborenen Tochter. Das Gesicht deines Mannes. Dein Alter. Deine Adresse. Was wäre, wenn du dich an all diese Dinge nicht mehr erinnern könntest? Was wäre, wenn es kein Gestern mehr gäbe, sondern nu noch den Zauber einzelner Augenblicke.
 
Autorin:
 
Rowan Coleman lebt mit ihrer Familie in Hertfordshire. Sie hat 5 Kinder darunter lebhafte Zwillinge. Sie verbringt ihr Zeit mit schlafen, sitzen oder Romane schreiben. "Einfach unvergesslich" ist ihr elfter Roman.
 
Inhalt:
 
Claire ist noch nicht alt, hat aber Demenz. Sie lebt häufig in der Vergangenheit, kann aber genauso schnell wieder im hier und jetzt leben. Sie kennt ihren Mann nicht mehr, kann ihrer kleinen Tochter nicht mehr vorlesen und will ihrer 20-jährigen Tochter endlich sagen wer ihr Vater ist. Den niemand weiß wie lange sie noch lebt.
 
Meine Meinung:
 
Ich hab mir gerade deswegen diese Buch ausgesucht, weil ich das Thema total wichtig finde. Demenz wird aber immer mit älteren Menschen in Verbindung gebracht, aber nie mit jungen Leuten. Warum?
Der Roman zeigt was passiert wenn eine junge Person Demenz bekommt, die eine Familie hat. Plötzlich sieht alles anders aus. Was früher selbstverständlich war, gibt es jetzt nicht mehr.
Ich finde das Buch sehr gut, nur am Anfang fand ich es ein wenig zähflüssig aber nach und nach ging es, bis ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es ist immer wieder ein Sichtwechsel und häufig ist man in der von Claire. Man merkt wie sie in ihrer eigenen Welt lebt. Man fühlt mit ihr, als sie merkt das sie ihrer kleinen Tochter nicht mehr vorlesen kann. Wie sie sich eingesperrt fühlt und sich selbst teilweise für ihrer Krankheit hasst. Die Autorin bringt super rüber wie sich die ganze Umgebung für die Kranke verändert, aber auch für ihrer Mitmenschen. Jeder muss sich neu ordnen und jeder muss lernen ab jetzt mit dieser Krankheit umzugehen.
 
Fazit:
 
Ich kann nur ein sagen.... das Buch muss man einfach lesen! Es ist eine interessante Story und man kann sie auf das hier und jetzt übertragen, denn es kann jeden treffen. Deshalb bekommt das Buch von mir eindeutig.....
Nochmals ein ganz liebes Dankeschön an den Piper Verlag

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