Freitag, 11. September 2026

Dies Irae Tag des Zorns

 Kommen wir heute nach meinem Urlaub direkt zu einer Rezension, zu einem Buch das mich leider hat so gar nicht überzeugen können.

Dies Irae Tag des Zorns

Klappentext

Neun Jahre nach dem ungeklärten Mord an ihrer Tochter zieht Dolly in das alte Haus ihres Großvaters im abgelegenen Waldviertel, um Frieden zu finden. Doch nachts leuchtet das Baumhaus ihrer Kindheit und ein Mädchen erscheint- blass, still und verstörend ähnlich ihrer getöteten Tochter. Dolly entdeckt das Grab des Kindes Melanie Schweiger und ahnt einen Zusammenhang. Während das Dorf schweigt, wächst in ihr der Zorn. Getrieben von Schmerz und der Hoffnung auf Gerechtigkeit, stellt sie sich der Vergangenheit- und einem Mörder, der mitten unter ihnen lebt.

Warum ich genau dieses Buch ausgewählt habe

Im Frühjahr, habe ich schon ein Buch von dem Autoren gelesen, Lilly, Red Corvette und ich fand das Buch gar nicht schlecht. Deshalb habe ich mich direkt an ein neues Buch von ihm gewagt. 

Inhalt

Dolly möchte, neun Jahre nach dem gewaltsamen Tod ihrer Tochter endlich Frieden finden und zieht in das alte Haus ihrer Großvaters. Hier findet sie aber alles andere als Frieden, sondern stößt auf das Verbrechen an Melanie Schweiger.

Erster Satz

"Mami sagen wir nichts davon, in Ordnung?"

Meine Meinung

Als das Buch bei mir inklusive persönlicher Widmung ankam, habe ich mich sehr darüber gefreut und war schon sehr neugierig darauf, wie es mich diesmal überzeugen wurde, aber leider hat es diesmal mit diesem Buch nicht geklappt.

Kommen wir aber als erstes zum Cover. Ich finde es okay, besonders ansprechend finde ich es jetzt nicht und wahrscheinlich hätte ich es in einer Buchhandlung nicht mal wahrgenommen, es war eher der Klappentext der mich hier hat überzeugen können.

Der Schreibstil der Autors fand ich auch hier wieder sehr angenehm zu lesen und ich bin eigentlich auch sehr gut in dem Buch voran gekommen.

Unsere Protagonistin hier ist Dolly, die ein wirklich schweres Päckchen mit sich zu tragen hat und wo man auch relativ schnell als Leser merkt, dass sie es nie wirklich verarbeitet hat. Man hat auch eigentlich das Gefühl, dass sie alles nun verarbeiten möchte, nachdem sie in das Haus ihres Großvaters gezogen ist, doch dann stößt sie unter mysteriösen Umständen, auf das Verbrechen an Melanie Schweiger und fällt danach schon fast in einen Wahn.

Ich konnte tatsächlich auch keine wirklich Verbindung zu Dolly aufbauen, sie war immer sehr schräg drauf und auch ihr Verhalten wurde immer noch schräger. Sie kam mit Aktionen, wo ich mich immer gefragt habe, wann kommt da irgendwann der Knall und der kam am Ende dann auch. 

Mit ihr Zusammen ermittelte Hermi, die Schwester von Melanie, die aber offenbar auch nicht alle Latten mehr am Zaun hatte. Meistens warf sie Dolly nur ein paar Brotkrümmel hin zur Unterstützung der Ermittlungen und Dolly ging wie in einem Wahn dem ganzen nach. 

Niemand war mehr sicher von dem Beiden, jeder war Verdächtig. Und irgendwann hatte ich das Gefühl, dass es gar nicht mehr darum ging wer es wirklich sondern nur das es einer war.

Das Buch hat vor Abstrusität nur so getropft und hat mich ab der Mitte eigentlich nur noch zum Kopfschütteln gebracht, aber ich wollte auf der einen Seite auch wissen, ob Dolly irgendwann wieder zu Vernunft kommt, aber alles bauschte sich immer noch mehr auf.

Bis das Ende dann kam und ich das Buch zuklappte und mich fragte, was ich da eigentlich gerade gelesen habe.

Fazit

Klappentext spannend, Schreibstil sehr gut zu lesen, Protagonisten nein danke und deshalb ganz knappe...

Ein Dankeschön geht an den Federfrei Verlag für dieses Rezensionsexemplar

Die Rechte an Klappentext und Cover liegen alleine beim Autor und dem Verlag 





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