Donnerstag, 26. März 2026

Lilly Red Corvette

 Kommen wir heute zu einer Rezension zu einem Krimi. Ich fand ihn tatsächlich nicht schlecht, aber trotzdem hat mich was gestört.


Rezension Lilly Red Corvette


Klappentext

Ein Serienkiller zieht ihre blutige Spur durch Wien-ihre Opfer sind Männer, die Frauen Gewalt angetan haben. Lilly Martens, eiskalt und charmant, wird zur Ikone des Widerstands gegen Femizid und Missbrauch. Doch hinter der Rächerin steckt mehr, als es scheint. Chefinspektorin Betty-Tulli Navratil jagt Lilly- und gerät selbst in ein tödlichen Spiel aus Verlangen, Schuld und Rache. Während die Medien eine Heldin feiern, droht Betty zwischen Pflicht und Leidenschaft zu zerbrechen. 

Warum habe ich mir gerade für dieses Buch entschieden?

Nach einer langen Pleite bei den Romanen, habe ich mich einfach mal wieder für einen Krimi entschieden. Und war es die beste Entscheidung seit langem.

Inhalt

Ein Serienmörder treibt in Wien sein Unwesen. Anscheinend hat sich dieser auf Männer spezialisiert, der schonmal Gewalt an Frauen verübt hat. Für die Medien ein Held und für die Polizei beginnt das Spiel gegen die Zeit.

Erster Satz

Das Morden fiel ihr leicht.

Meine Meinung

Als das Buch bei mir ankam, habe ich mich schon sehr darüber gefreut und war gespannt darauf, wie es mich überzeugen wird.

Kommen wir als erstes zum Cover :) Ich finde es sehr ansprechend. Das als alle in Schwarz/weiß gehalten worden ist, bis auf die Rose, Rosenblätter und der Titel in Rot. Gefällt mir wirklich sehr gut.

Der Schreibstil des Autors fand ich sehr angenehm zu lesen und ich kam auch wirklich sehr gut in dem Buch voran.

Unser Protagonistin hier war zum einen Lilly, die Mörderin selber. Was ich mal so richtig spannend gefunden habe. Ich hatte zwar schon ein paar Bücher wo man den Täter auch immer wieder begleitet aber so direkt als Protagonist hatte ich es noch nie.

Lilly hatte so ihre eigene Art, ich mochte sie nicht wirklich, aber sie hatte dann doch ein paar Eigenschaften die sie positiv darstellen. Wie sie auch immer sagte, die nette Nachbarin von neben an, der man solche Taten nicht zutrauen würde.

Dann hatten wir noch unsere beiden Chefinspektoren Betty-Tully Narvratil und Charly Wurzinger. Charly war mir der sympathischere der Beiden, eher ruhiger und bedachter. Betty dagegen, naja sehr oft unbedacht, fühlte sich sehr oft persönlich angegriffen gerade wenn es um Frauenrechte oder Homosexualität geht. Überschreitet des Öfteren Grenzen.

Was mich manchmal ziemlich verwirrt ist, wohin man überall gesprungen ist. Erst in der Gegenwart, dann springt man zurück zum Mordfall davor, dann in die Kindheit von Lilly, dann wieder vor, dann wieder zurück, dann doch wieder vor.

Irgendwann hat es schon alles einen roten Faden und eine Verknüpfung gegeben aber uiii manchmal was es dann doch etwas viel gehüpfe.

Was ich wiederum beindruckend fand ist, wie gut der Autor es darstellt, wie sehr Lilly doch die Fäden in der Hand hat. Egal ob in der Vergangenheit oder in der Gegenwart, sie hat alles stets unter Kontrolle und falls es ihr mal entgleiten sollte, dann sorgt sie dafür das sie die Kontrolle wieder zurück bekommt.

Ein zentraler Punkt, in dem Buch sind zum einen die Frauenrechte, aber auch die Gewalt gegenüber den Frauen und wie oft die Polizei nichts macht. Erst wann man selber zum Täter wird, dann wird was gemacht.

Ich finde das Thema tatsächlich sehr schwierig, weil wie oft gibt es eine Anzeige die dann zurück gezogen wird? Wie hoch ist die Dunkelziffer? Wie oft kann man nichts nachweisen und ist deshalb machtlos?

Aber dennoch ist es ein Krimi der zum Nachdenken anregt. Gerade am Schluss. Mit so einem Schluss hätte ich niemals gerechnet. 

Alles in einem war es ein spannender Krimi. Jedoch war es mir dann doch manchmal zuviel gespringe und zwei teilweise zu anstrengende Protagonisten.

Fazit

Das Buch bekommt von mir....



Ein Dankeschön geht an den federfrei Verlag für dieses Rezensionsexemplar

Die Rechte an Klappentext und Cover liegen alleine bei dem Autor und dem Verlag 




1 Kommentar:

  1. Hallo liebe Teresa,
    ich sage ja immer wieder: Krimis lese ich eigentlich nicht. Und dann springt doch ab und an so ein Krimi dazwischen und ich werde positiv überrascht.

    Es freut mich sehr, dass du so eine schöne und spannende Zeit mit dem Krimi hattest und ich fand es auch sehr spannend zu lesen, dass der Autor hier Kritik am System eingebaut und diese dich auch stark zum Nachdenken angeregt hat.

    Zwar hattest du auch ein paar Kritikpunkte, ich entnehme aber deiner Rezension, dass du alles in allem gut unterhalten worden bist. Das freut mich sehr.

    Ich wünsche dir einen schönen Start ins Wochenende.

    Liebe Grüße
    Tanja :o)

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