Kommen wir heute zu einem Buch, dass mich die letzten anderthalb Monate begleitet hat. Und nun habe ich endgültig einen Schlussstrich dahinter gezogen.
Rezension Was bleibt von der Nacht
Klappentext
Eros und Poesie: Paris im Juni 1897
Eine Zeit im Umbruch, seine Stadt im Rausch, ein Dichter, der die Schwelle zur Unsterblichkeit überschreitet. "Was bleibt ist die Nacht" ist ein ebenso sinnlicher wie kluger Schlüsseltext über drei Tage im Leben des legendären Dichters Konastantinos Kavafis.
Warum ich gerade dieses Buch als Rezensionsexemplar ausgewählt habe
Tatsächlich ist es bei mir aktuell so, dass ich gerne neues ausprobiere und auch gerne dann auch mal für mich unbekannte Autoren raussuche. Hier bestand die Hoffnung darin, evtl einen neuen Lieblingsautoren zu finden, da ich das Cover und auch den Klappentext sehr ansprechend finde.
Inhalt
Konstantinos ist mit seinem Bruder gemeinsam in Paris. Beide sind Dichter, obwohl sich Konstantinos für den besseren hält. Beide sind sehr häufig mit Mardaras unterwegs, ein Mann den John der Bruder zufälligerweise kennen gelernt hat und Konstantinos so gar nicht mag. Doch Mardaras kennt einen Dichter, dessen Meinung Konstantinos sehr wichtig ist.
Erster Satz
Mit geschlossenen Augen drehe ich mich im Bett zu dir hinüber.
Meine Meinung
Als das Buch bei mir ankam, war ich schon sehr gespannt darauf, wie es mich wohl überzeugen und auch fesseln wird. Aber hier hatte ich für mich dann doch ein Niete gezogen.
Kommen wir aber als erstes zum Cover. Ich muss sagen ich finde es sehr ansprechend, auch was sich unter dem Schutzumschlag versteckt, kann sich auf jedenfall sehen lassen.
Der Schreibstil des Autors, fand ich eher schwierig. Ich kam in dem Buch einfach nicht damit zurecht. Es war mir alles zu gestelzt und auch zu zähfließend.
Ich hatte immer das Gefühl das ich ewig für die zehn Seiten brauche und natürlich habe ich mich wieder strickt an meine 100 Seiten Chance gehalten. Aber es wurde einfach nicht besser.
Auch mit unserem Protagonisten, bin ich nicht warm geworden, seine Gedanken waren mir zu anstrengend, er war sehr selbstgefällig und wollte sehr gerne selber im Rampenlicht stehen und hat es nicht wirklich jemanden gegönnt einmal im Mittelpunkt zu stehen.
Ich vermute deshalb hatte er auch so seine Probleme mit Mardaras, den sobald dieser da war hatte er die uneingeschränkte Aufmerksamkeit von John.
Mir hat tatsächlich so etwas wie ein roter Faden in dem Buch gefehlt oder ein Ziel. Wohin soll die Reise gehen? Ich hab es nicht herausgefunden.
Ich meine bei einem Krimi ist das Ziel, den Täter zu finden. Bei vielen Romane die große Liebe und Fantasy hat auch immer einen roten Faden, aber hier?
Und bevor dann wirklich endgültig die Leseflaute anklopft, habe ich beschlossen das Buch abzubrechen.
Ich mach sowas ja auch immer sehr selten und auch ungern, da es mir immer schrecklich Leid tut für den Autor und den Verlag.
Aber diesmal wirklich leider nein.
Fazit
Abgebrochene Bücher werden grundsätzlich von mir nicht bewertet von dem her
ein ganz großes Dankeschön an den Kanon Verlag für dieses Rezensionsexemplar und an Literaturtest für das übermitteln

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