Kommen wir heute zu einem Buch, dass ich schon vor längerer Zeit gelesen habe und nun endlich auch eine Rezension von mir bekommt.
Rezension Auf und Ab
Klappentext
Noah hat sich in seinem abgedunkelten Zimmer verschanzt, wie schon so oft seit der Sache am Baggersee. Verzweifelt umklammert er sein Handy, auf dem das Foto zu sehen ist. " Wie kann ich diese Sache bloß wieder geradebiegen?" überlegt er fieberhaft. Nicht einmal das Maunzen seines immer wieder hungrigen Katers nimmt er wahr.
Das ist auch leider nicht die einzige vertrackte Situation, mit der sich der 16-Jährige konfrontiert sieht. Mira will jetzt bestimmt kein Wort mehr mit ihm reden, dabei lief es gerade so gut zwischen ihnen. Vielleicht hat sein Kumpel Leo recht und er ist einfach ein Softie. Normal ist das ja auch nicht, dass einem vor der Klasse das Herz dermaßen hämmert und dann einfach die Luft wegbleibt. Er weiß gerade echt nicht, mit wem er über sowas reden kann, denn eigentlich ist ja " gar nichts schlimmes" passiert, oder? Seine Eltern würden ihn da jedenfalls nicht verstehen.
Warum hat dieses Buch gerade so lange auf seine Rezension warten müssen?
Nach meinem Umzug ist es leider in der Versenkung untergegangen und heute hatte ich etwas Zeit um wieder etwas aufzuräumen und da wusste ich, dass ich es direkt in Angriff nehmen musste.
Inhalt
Noah befindet sich in einer Situation die glaub jeder nachvollziehen kann. Die erste große Liebe und alles läuft schief. Keiner versteht ihn und keiner kann ihm da helfen. Wie kommt er da alleine wieder raus? Und mit wem soll er überhaupt darüber reden?
Erster Satz
Gibt es diesmal nicht :) da es wie ein Comic aufgebaut ist
Meine Meinung
Als das Buch bei mir ankam, war ich schon sehr neugierig darauf, wie es mich wohl überzeugen wird. Da es auch diesmal wie eine Art Comic war und ich gespannt war ob es mir gefallen wird.
Das Cover finde ich schon mal sehr gut gewählt für alles. Auf einer Achterbahn sitzt Noah, nachdenklich und sein Kopf sieht man rauchen. Im hinteren Wagon sieht man Mira, die lacht. Während Noah sich verkopft und sich über alles Gedanken macht, genießt Mira einfach nur ihr Leben.
Wie das ganze aufgebaut ist, gefällt mir eigentlich relativ gut. Tatsächlich nimmt mir dann der "Theoretische" Teil dann doch etwas zuviel Platz ein.
Mir hätte es besser gefallen, wenn das ganze Buch dann tatsächlich ein Comic gewesen wäre.
Ich finde es ist mega gut dargestellt worden, was eine psychische Krise mit einem macht. Noah verkopft sich so sehr in eine Situation, dass es bei ihm Richtung Angstzustände und Panikattacken geht.
Was wohl die anderen von ihm denken? Und erst Mira?
Gerade in dem Teenageralter, ist es einem ja eh mega wichtig was andere von einem denken und halten. Und dann noch die erste große Liebe, da sollte nichts schief gehen.
Durch das Comic wird einfach nochmals viel mehr verdeutlich wie schlecht Noah mit dem allem umgeht und was ihn dann auch umtreibt.
Auch, dass zwar jedem auffällt, dass was nicht mit ihm stimmt. Es jeder aber dann doch ignoriert, es auf eine Phase schiebt, auf das Alter oder das er einfach zu weich ist.
Ich glaube, aber das man es am Anfang gar nicht böse meint, weil man geht einfach nicht direkt davon aus und gerade in dem Alter, will man ja auch nicht direkt darüber reden oder zu seinen Eltern gehen.
Ich finde es auch gut, dass man unterschiedliche Szenen zeigt, was sein kann und wie es alles ablaufen könnte. Somit bekommt man als Leser auch nochmals einen bessere Eindruck.
Alles in einem finde ich das Buch sehr gut und kann es nur weiterempfehlen.
Fazit
Das Buch bekommt von mir...
Ein Dankeschön geht an den hogrefe Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar
Die Rechte an Klappentext und Cover liegen alleine bei dem Verlag


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