So nach meinem Urlaub melde ich mich nun endlich zurück und habe auch direkt eine Rezension mit im Gepäck, zu einem Buch das mit begleiten hat dürfen.
Rezension Wer die Schuld trägt
Klappentext
Ungesühnte Morde, eine verschollene Frau und alte Wunden...
Es ist Sommer, eine Hitzeglocke hängt über Norwegen und lähmt das Land. Bjork Isdahl, Wut-Coach für die härtesten Verbrecher im Osloer Gefängnis, wird von einem früheren Kollegen bei der Kriminalpolizei gebeten, ihn bei einem Fall zu unterstützen: Eine Frau ist nicht auffindbar. Ihr Verschwinden steht im Zusammenhang mit einem Doppelmord, der vor zwei Jahren begangen wurde- der Fall, in dem Bjork als Profilerin die falsche Person als Täter identifiziert hatte. Ein Fehler, der ihr bis heute nachhängt und sie quält. Die Vergangenheit holt sie ein. Hat ihr Fehlurteil von damals ein weiteres Opfer gefordert?
Warum gerade dieses Buch mit in den Urlaub durfte?
Ich wollte zum einen ein Rezensionsexemplar mit in den Urlaub nehmen und natürlich sollte es auch nicht zu schwer sein. Deshalb war ein Taschenbuch angebracht und ein spannender Thriller unter Palmen war noch nie ein Fehler.
Inhalt
Für Bjork ist es wie ein Wink des Schicksals, eine Frau verschwindet, die im Zusammenhang mit dem Doppelmord vor ein paar Jahren steht. Endlich kann sie ihren Fehler wieder gut machen, endlich kann sie den wahren Mörder finden.
Erster Satz
Das ist meine Chance.
Meine Meinung
Nach dem mich der erste Teil der Reihe, doch noch überraschenderweise hat überzeugen können, war ich schon sehr gespannt darauf, ob bei dem zweiten Teil es ebenfalls so sein wird.
Kommen wir als erstes zum Cover. Ein krasser Gegensatz zu seinem Vorgänger. Anstatt im Schnee zu versinken sind wir hier in der Heide, auf einem Feld vor uns die typischen Norweger-Häuser und es braut sich ein Unwetter zusammen. Ich muss sagen, hier ist auch wieder alles sehr gut gelungen.
Der Schreibstil der Autorin. Diesmal tat ich mir wesentlich leichter, da er mir einfach schon bekannt war und auch ein wenig vertraut war. Ich kam viel flüssiger durch das Buch und hatte auch nicht mehr so viele Einstiegsschwierigkeiten, wie im ersten Teil.
Unsere Protagonistin hier war wieder Bjork. Unser Verhältnis? Immer noch sehr schwierig. Sie war mir immer noch zu kalt und man sollte denken, da sie nun Mutter ist, dass sie die Verbissenheit zu ihrem Job weniger wird. Aber Pustekuchen. Eine Mutter, die ihren Job so über ihr Kind stellt wie Bjork in dem Buch, unsympathisch.
Wiederum, kann ich wie auch im ersten Teil nachvollziehen, warum sie nun endlich den Mörder finden will. Aber wieder sind es sehr viele Alleingänge, die sie immer wieder in Schwierigkeiten bringen.
Hier muss ich auch direkt sagen, dass man den ersten Teil " Die den Schnee fürchten" gelesen haben sollte, ansonsten kann es ziemlich schwierig werden in diesem Teil klar zu kommen.
Der Fokus, liegt diesmal auf einer Frau, die plötzlich spurlos verschwunden ist. Genauso wie ihre Tochter, vor über 10 Jahren. Bjork will mit der Sache am Anfang nichts zu tun haben, bis sich ein Verbindung zu den Doppelmorden ergibt, wo sie den falschen Täter analysiert hat.
Verbissen, versucht sie herauszufinden, war passiert ist. Nach und nach kommen die Puzzleteile, doch wer war der Täter?
Der Täter ist tatsächlich, irgendwann sehr präsent. Aber weder Bjork noch ich hatten ihn auf dem Schirm.
Ich muss sagen, hier hat die Autorin wieder ein sehr geschicktes Netz gesponnen. Auch das wir immer wieder in Jahr 2006 gesprungen sind, wo wir die Tochter der Vermissten begleitet haben, hat alles noch umso spannender gemacht.
Alles in einem ein sehr gelungener Thriller, aber ein verdammt unsympathische Protagonistin.
Fazit
Das Buch bekommt von mir...


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