Donnerstag, 8. Oktober 2026

Manchmal muss man sich entscheiden

 Kommen wir heute zu meiner ersten Rezension im Oktober und dann auch direkt zu einem Buch, dass mich mit dem einen oder anderen Fragezeichen zurück gelassen hat.

Rezension Manchmal muss man sich entscheiden



Klappentext

Ein Roadmovie durch unser Land und seine Zweifel

Die LKW-Fahrerin Sandra hat ihren Mann und das Sorgerecht für ihre Tochter Mia verloren. Ein letztes Mal fährt sie mit Mia in ihrem alten Lkw durch Europa. Aus schierer Not übernimmt sie eine Fracht, die sie nicht kennt. Es wird die Fahrt ihres Lebens. Denn Sandra muss sich entscheiden, ob sie die Fracht oder die Zukunft mit ihrer Tochter rettet.

Die Gefühlsreise einer einfachen Frau, die einmal im Leben die richtige Entscheidung treffen muss.

Warum ich gerade dieses Buch als Rezensionsexemplar genommen habe

Tatsächlich fand ich den Klappentext sehr ansprechend und ich dachte es endlich mal wieder was anderes.

Inhalt

Sandra ist wieder mit ihrem LKW unterwegs  und diesmal ist ihre Tochter Mia mit dabei. Die Zeiten sind für selbstständige LKW-Fahrer schwierig besonders für Frauen. Eigentlich möchte Sandra die Zeit mit Mia genießen, da diese begrenzt ist, doch dann kommt der Auftrag.

Erster Satz

Genau das hier war das Schlimmste.

Meine Meinung

Als das Buch bei mir ankam, war ich schon sehr neugierig darauf was mich erwarten wird und hab dann auch relativ zeitnah begonnen mit lesen.

Das Cover muss ich sagen, finde ich tatsächlich null ansprechend zumal ich es auch sehr weit weg von den Protagonisten finde. Mia wird für mich persönlich viel zu jung dargestellt und Sandra, wird in dem Buch auch immer als sehr fertig und abgekämpft beschrieben, von dem her hätte ich tatsächlich was anderes gewählt.

Der Schreibstil des Autors war mir ja schon bekannt, diesmal kam ich aber damit besser klar und tat mir auch nicht ganz so schwer wieder in das Buch reinzukommen.

Unsere Protagonisten hier waren Sandra und Mia, wobei ich sagen muss das hier oft ein Rollenwechsel stattgefunden hat, Mia hat sich oft sehr viel erwachsener Verhalten wie ihre Mutter.

Mia war mir auch wesentlich sympathischer wie ihre Mutter. Sandra war für mich zum einen einfach naiv und zum anderen waren bei ihr auch immer die anderen Schuld. Das sie das Sorgerecht ihrer Tochter verloren hat, daran ist nur der Tod ihres Mannes Schuld und ihre Schwiegermutter, aber sie stellt sie nie die Frage was sie hätte dafür tun können, dass es gar nicht soweit gekommen wäre.
Das sie LKW-Fahrerin geworden ist, daran ist nur ihr Vater schuld, hätte er sie nie mitgenommen, dann hätte sie bestimmt was anders gelernt, dass sie aber das selbe mit Mia macht, dass steht dabei nicht zu Debatte.

Diese Denkweise verändert sich tatsächlich auch nicht als sie ihren riskanten Auftrag annimmt. 

Es gab oft Stellen in dem Buch, wo ich mir dachte Sandra hätte es so viel einfacher wenn sie einfach mal Hilfe annehmen würde, aber dazu war sie einfach zu stur und auch zu stolz.

Gleich stur und stolz war dann aber auch Mia. Sie hat in ihrem jungen Alter schon begriffen, dass sie nicht in die Fußstapfen ihrer Mutter treten möchte. Auch bei vielen Sachen, gerade auch was die Fracht betrifft, hat Mia viel reifer gewirkt wie Sandra und dann gab es wieder Situationen wo man gemerkt hat das sie einfach noch ein Kind ist.

Auch das Ende vom Buch hätte ich mir gerne etwas anders gewünscht. Man wusste eigentlich nicht so wirklich wie sich Sandra entschieden hat und im allgemeinen war es mir doch zu plötzlich.

Alles in einem hat mich das Buch zum einen zum nachdenken gebracht, ich habe mit Mia sehr sympathisiert und Sandra hat mich des Öfteren Kopfschüttelt zurück gelassen. Das Buch war auch ein persönlicher Roadtrip für mich.

Fazit

Das Buch bekommt von mir...


Ein ganz großes Dankeschön geht an den Kanon Verlag für dieses Rezensionsexemplar

Die Rechte an Klappentext und Cover liegen alleine bei dem Verlag 




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ab dem 25.Mai tritt die neue Datenschutzgrundverordnung in Kraft.
Durch das Kommentieren dieses Beitrages werden automatisch über Blogger (Google) personenbezogene Daten erhoben. Die Daten werden ohne eure ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergeben.

Wenn ihr eure Kommentar postet, werden diese Daten gespeichert. Sobald ihr auf den Kommentieren-Button klickt, erklärt ihr euch damit als einverstanden